Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten
Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten
05 März 2026 - 10 Apr. 2026
Vom 5. März bis zum 10. April | Jeden Tag | frei | ICFA | dt. Die Wanderausstellung „Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten“ vermittelt lokale und regionale Aspekte der Geschichte der Psychiatrie von 1933 bis 1945. Beleuchtet werden in lokaler und regionaler Perspektive ebenfalls die Jahre 1933 bis 1939, einer Zeit der Anpassung und Gleichschaltung. Betrachtet werden hier auch die Verflechtungen mit der Geschichte des ehemaligen Kreiskrankenhauses in Riedlingen. Der Vortrag hat die Psychiatrie im deutschen Südwesten während der Jahre des Nationalsozialismus zum Gegenstand und knüpft mehrfach Verbindungen zu Tübingen (etwa bzgl. des württembergischen Grafeneck-Prozesses auf Schloss Hohentübingen), auch zu den französischen Truppen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs sowie zur sog. „Besatzungszeit“, hier beispielsweise bezüglich der wesentlichen Rolle des „médecin-commandant“ Dr. Robert Poitrot bei der Wiederetablierung der Psychiatrie in dieser Region. In Kooperation mit zfp Südwürttemberg und Württembergisches Psychiatriemuseum. Ausstellung bis zum 10. April. Bildquelle: @WÜRTTEMBERGISCHES PSYCHIATRIEMUSEUM
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