Zone 54: Unrestricted Area
Zone 54: Unrestricted Area
12 Feb. 2026
Do, den 12. Februar | 18:30 Uhr | frei | ICFA | fr./eng. ZONE 54 ist ein dokumentarisches und kollaboratives Fotoprojekt, das Amandine Turri Hoelken zwischen 2012 und 2017 zusammen mit mehreren „Zonards“ realisierte. In Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Universität Tübingen, G-TURN (Global-Tübingen Urbanities Research Network) und CIVIS. Gefördert von: Plattform Global Encounters Gefördert im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Ausstellung bis zum 27.02.2026. Bildquelle: @Amandine Turri Hoelken
Die Fotografin und Anthropologin lernte 2012 in Nancy eine Gruppe kennen, die sich selbst als „Zonards“ bezeichnete, und gewann nach und nach ihr Vertrauen.
Sie teilte ihren Alltag mit Betteln, Solidarität, Squats, Festivals und Reisen und begleitete sie bis nach Paris, in die Bretagne und unterwegs.
Im Gegenzug vermittelte sie ihnen die Grundlagen der ethnografischen Fotografie. Das Projekt verbindet Autoethnografie mit analog aufgenommenen Bildern von Turri Hoelken.
Die Ausstellung untersucht ihre Formen der Mobilität: Bewegung in der Stadt, erzwungene Ortswechsel zwischen Squats und gelegentliche Reisen.
Sie hinterfragt den Nomadismus sowie die Begriffe Mobilität und „dérive“.Die andauernde Zusammenarbeit ermöglicht eine sensible Reflexion über Territorium, Prekarität und Bewegungsfreiheit.
Als Künstlerinnen-Forscherin entwickelt Turri Hoelken eine engagierte, situierte dokumentarische Praxis.
2025 erhielt sie den Tillion-Rivière-Preis und setzt ihre Projekte über Marginalität fort, während sie Visuelle Anthropologie lehrt.
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